Hammerschmidd 5 -Zu Hause
[Rückblende]
Hammerschmidd ging diesen Morgen wie üblich gegen Uhr 8.30 aus dem Haus.
Er war fix und fertig. Er schlief immer schlechter und immer weniger, weil er sich gar nicht mehr traute, einzuschlafen. Er fand sich erneut auf dem Wohnzimmersofa wieder, auf dem er, wie in den letzten Monaten so häufig schon, irgendwann des Nachts vor Erschöpfung eingeschlafen war. Er wachte von alleine auf. Einen Wecker besaß er nicht mehr. Den hatte er entsorgt.
Leider war das Sofa weder gemütlich, noch für einen so großen Mann wie ihn, ausreichend lang genug, Er maß gute 195cm. Auch, dass er stets im Anzug, oder zumindest in Hose und Hemd einschlief, trug nicht grade zu seinem frühmorgendlichen Wohlbefinden bei. Mit Abstand am Schlimmsten waren jedoch die Träume.
Hammerschmidd stand auf und kratze sich am Kopf. Wieso schaffte er es denn nie, abends ins Schlafzimmer zu gehen, sich wie jeder normale Mensch auszuziehen, sich zu waschen und im Bett zu schlafen.
Er hauchte sich selber in die vorgehaltene Hand, und ging angewidert ins Bad, um sich die Zähne zu putzen. Dann wusch er sich das Gesicht und den Hals mit Seife und kämmte sich ordentlich die schwarzen Haare mit übel riechendem Birkenwasser glatt wie ein nasser Otter. Er strich sich mit der Hand über die Bartstoppeln und entschied sich gegen eine Rasur.
In der Küche machte er Milch auf dem Gasherd warm und goß sie zu dem Kaffee in die Schale. Auf dem Toaster lagen zwei Croissants von gestern. Hammerschmidd legte sie auf das kleine Tablett neben die Tasse, und trug es an den Küchentisch. Er setzte sich auf die Bank am Fenster, nahm ein Croissant und tunkte es in die Schale mit dem Milchkaffee.
Bis hierher verlief alles normal. Doch dann klingelte es an der Wohnungstür. Ri-Ring-Ring-Ri-Ring...
>>>Fortsetzung
>>>zurück zur Inhaltsangabe
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© 2006 weltbauarbeiter.twoday.net
Hammerschmidd ging diesen Morgen wie üblich gegen Uhr 8.30 aus dem Haus.
Er war fix und fertig. Er schlief immer schlechter und immer weniger, weil er sich gar nicht mehr traute, einzuschlafen. Er fand sich erneut auf dem Wohnzimmersofa wieder, auf dem er, wie in den letzten Monaten so häufig schon, irgendwann des Nachts vor Erschöpfung eingeschlafen war. Er wachte von alleine auf. Einen Wecker besaß er nicht mehr. Den hatte er entsorgt.
Leider war das Sofa weder gemütlich, noch für einen so großen Mann wie ihn, ausreichend lang genug, Er maß gute 195cm. Auch, dass er stets im Anzug, oder zumindest in Hose und Hemd einschlief, trug nicht grade zu seinem frühmorgendlichen Wohlbefinden bei. Mit Abstand am Schlimmsten waren jedoch die Träume.
Hammerschmidd stand auf und kratze sich am Kopf. Wieso schaffte er es denn nie, abends ins Schlafzimmer zu gehen, sich wie jeder normale Mensch auszuziehen, sich zu waschen und im Bett zu schlafen.
Er hauchte sich selber in die vorgehaltene Hand, und ging angewidert ins Bad, um sich die Zähne zu putzen. Dann wusch er sich das Gesicht und den Hals mit Seife und kämmte sich ordentlich die schwarzen Haare mit übel riechendem Birkenwasser glatt wie ein nasser Otter. Er strich sich mit der Hand über die Bartstoppeln und entschied sich gegen eine Rasur.
In der Küche machte er Milch auf dem Gasherd warm und goß sie zu dem Kaffee in die Schale. Auf dem Toaster lagen zwei Croissants von gestern. Hammerschmidd legte sie auf das kleine Tablett neben die Tasse, und trug es an den Küchentisch. Er setzte sich auf die Bank am Fenster, nahm ein Croissant und tunkte es in die Schale mit dem Milchkaffee.
Bis hierher verlief alles normal. Doch dann klingelte es an der Wohnungstür. Ri-Ring-Ring-Ri-Ring...
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halfmanhalfcookie - 16. September, 15:34
